Kostic Abgang: Gut für die Eintracht?

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Filip Kostic. Beim VfB Stuttgart und dem Hamburger SV als Fehleinkauf vom Hof gejagt, startet 2018, damals noch als Leihe mit Kaufoption einen von den SGE Fans kritisch und von außen belächelten Neustart. Und wie.

Der Linke Flügelflitzer aus Kragujevac machte in der abgelaufenen Saison 20/21 30 Bundesligaspiele, 4 Tore und kam mit 17 Vorlagen hinter Thomas Müller von den Bayern auf Platz 2.

Man weiß, dass Kostic sich in Frankfurt wohl fühlt. Was man auch weiß: Er hätte schon die Ambitionen noch einmal bei einem größeren Verein durchzustarten. Diesen hat er anscheinend mit Inter Mailand gefunden. Aber ist das jetzt schlecht für die Adlerträger?

Auch wenn die Wogen, vor allem bei Social Media hochgehen, sehe ich das nicht als Nachteil.
Es wären kolportiere 20 – 25 Mio., die der Eintracht – vor allem in diesen Zeiten, helfen kann, um selber auf dem Markt tätig zu werden. Kosic hatte in den letzten 3 Jahren einen ständigen Aufwärtstrend,  der zum Ende der letzten Saison aber gefühlt auf dem Maximum angekommen ist.

Altes Eisen

Auch auffällig: Von Saisonbeginn zu Saisonbeginn dauerte immer etwas länger, bis der Serbe so richtig im Flow war. Die Abgänge von – vor allem von seinen Buddies Ante Rebic und Luka Jovic, haben ihn anscheinend doch etwas mitgenommen. Der Push in der abgelaufenen Spielzeit kam wohl doch durch die kurzfristige Rückkehr von Luka Jovic vom weißen Ballett an den Main.

Selbiges ist bei Verletzungen zu sehen. Und auch wenn es irgendwie komisch klingt: Im Profisport ist man mit bald 29 Lenzen schon bei dem Gedanken, den letzten großen Vertrag abzuschließen – ist quasi schon Altes Eisen und da wird es mit kleineren Blessuren auch schon langwieriger.

Die Beste Zeit, auch wenn der Marktwert sich laut Transfermarkt.de wieder etwas gesteigert hat (Stand jetzt: 35 Mio), ist meiner Meinung nach in der letzten Saison gewesen und die Eintracht wird weder finanziell, noch sportlich mehr herausholen können. Und wenn, dann wird es nicht so ein Sprung sein, wie zwischen dem Abgang vom HSV und dem jetzigen Zeitpunkt.

2023

Ein weiterer Punkt: Filip Kostic hat noch ein gültiges Arbeitspapier bis zum  30.06.2023. Die Verantwortlichen der Eintracht könnten also in Ruhe an den Modalitäten mit einem Top Club feilen, ohne in Zeitnot zu geraten.
Eine höhere Ablöse, als im letzten Vertragsjahr zu erzielen, ist ebenfalls wahrscheinlicher und warum sollte man einem Filip Kostic, der unheimlich viel für die Adlerträger vom Main geleistet hat, Steine in den Weg legen?

Kurz zusammengefasst: Die SGE könnte die Millionen gut gebrauchen und eine Entwicklung von Filip Kostic wird es nicht mehr in diesem Ausmaß geben.

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